Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung

Aufnahmebedingungen

In die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung können Jugendliche aufgenommen werden, die ihre gesetzliche Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und auf Grund ihrer körperlichen und/oder geistigen Entwicklung nicht oder noch nicht in der Lage sind, eine berufliche Ausbildung zu beginnen.

Dauer

1 Jahr

Ziel

In diesen Bildungsgängen werden Jugendliche so weit gefördert, dass sie ihre beruflichen Neigungen und Fähigkeiten besser erkennen. Die Schwerpunkte der Förderung liegen im Bereich des Arbeits- und Sozialverhaltens, der Berufsorientierung sowie in der Allgemein- und Persönlichkeitsbildung. Ein breites Angebot an fachpraktischen Lernmöglichkeiten erleichtert den Jugendlichen den Übergang in eine Berufsausbildung oder in ein Arbeitsverhältnis. Die Jugendlichen sollen befähigt werden, eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf aufzunehmen und mit Erfolg abzuschließen.

Im berufsfeldorientierten Unterricht werden die Schüler in das Berufsfeld Metall mit mehreren Schwerpunkten eingeführt. Das Schwergewicht des berufsfeldorientierten Unterrichts liegt in der Fachpraxis. Im zweiten Schul- halbjahr wird ein Betriebspraktikum durchgeführt. Es dauert in der Regel drei Wochen.

Abschluss

Gleichwertigkeit mit dem Hauptschulabschluss. Schülern ohne Hauptschulabschluss wird nach Besuch und erfolgreicher Abschlussprüfung der Hauptschulabschluss oder der qualifizierte Hauptschulabschluss erteilt.

Qualifikationen

Im Sinne von ganzheitlichen und handlungsorientierten Lern- und Arbeitsprozessen soll diesen Jugendlichen durch ein breites Angebot an produktorientierten Projekten der Übergang in eine Berufsbildung, in weiterführende Bildungsgänge bzw. in ein Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnis erleichtert werden. Soweit möglich sollen sie befähigt werden, ihre eigenen Fähigkeiten und Berufschancen zu erkennen und ihre Zukunftsmöglichkeiten aktiv mitzugestalten.