HBFS Umweltschutztechnik

Assistent/in für Umweltschutztechnik

Qualifizierung

Staatlich geprüfte Assistentin für Umweltschutztechnik

Staatlich geprüfter Assistent für Umweltschutztechnik

Aufnahmebedingungen

 

Ein qualifizierter mittlerer Bildungsabschluss einer Realschule bzw. einer Berufsfachschule oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss. Dabei müssen die Leistungen in zwei der drei Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch mindestens befriedigend sein. Im dritten Fach darf die Leistung nicht schlechter als ausreichend sein.

Lernfelder/Lehrplan

Allgemeinbildender Bereich:

Deutsch 80 h

Englisch 80 h

Mathematik 120 h

Politik und Wirtschaft 80 h

Berufsbildender Bereich:

 

Standardisierte instrumentelle und mikrobiologische Analyseverfahren im Labor und Feldbereich durchführen, auswerten und beurteilen

 

600 h

 

Anorganische und organische Grundlagen der Chemie experimentell erfahren, auswerten, dokumentieren und präsentieren (Lärm und radioaktive Strahlungsquellen messen, beurteilen und präventive Maßnahmen ergreifen)

 

520 h

 

Produktionssysteme planen, organisieren, bewerten und optimieren (Das Betriebspraktikum planen, vorbereiten, durchführen und auswerten)

 

480 h

 

Die Umweltressourcen Boden, Wasser und Luft messen, beurteilen und präventive Maßnahmen ergreifen (Erfassung, Logistik, Behandlung und Verwertung/Beseitigung von Abfällen beurteilen)

 

420 h

 

Nachhaltiges, ökologisches und verantwortungsbewusstes Handeln entwickeln und in globale Zusammenhänge einordnen

 

160 h

Unterrichtsorganisation

 

Die Ausbildung zur Umweltschutztechnischen Assistentin und zum Umweltschutztechnischen Assistenten erfolgt in Vollzeitform und dauert zwei Jahre. Mit fünf Unterrichtstagen in der Woche ist die Ausbildungszeit vergleichbar mit den Arbeitszeiten der betrieblichen Ausbildung.

 

Der wöchentliche Unterricht umfasst etwa 32 bis 35 Stunden nach einem Wochenstundenplan. Der Unterricht findet in „normalen“ Unterrichtsräumen sowie in Laborräumen statt.

Praktikum

 

Ein vierwöchiges Praktikum in Betrieben des Umweltbereiches während der Ausbildungszeit ermöglicht einen tieferen Einblick in die Berufswelt.

 

Durch die enge Zusammenarbeit von Schule und Betrieben des Umweltbereiches erhöhen sich die Einstiegschancen in den Arbeitsmarkt.

Prüfungen

 

In den Fächern und Lernfeldern werden Klausuren geschrieben. Es wird die Beteiligung im Unterricht sowie der Vortrag von Referaten bewertet.

 

Der erfolgreiche Abschluss des ersten Ausbildungsjahres ermöglicht die Zulassung in den zweiten Ausbildungsabschnitt, der mit einer schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung endet.

Die Abschlussprüfung umfassen die Lernfelder:

 

Standardisierte instrumentelle und mikrobiologische Analyseverfahren im Labor und Feldbereich durchführen, auswerten und beurteilen

 

Produktionssysteme planen, organisieren, bewerten und optimieren (Das Betriebspraktikum planen, vorbereiten, durchführen und auswerten)

 

Die Umweltressourcen Boden, Wasser und Luft messen, beurteilen und präventive Maßnahmen ergreifen (Erfassung, Logistik, Behandlung und Verwertung/Beseitigung von Abfällen beurteilen)

Berufsfelder/ Beschäftigungsmöglichkeiten

 

Die angehenden staatlich geprüften Umweltschutztechnischen Assistentinnen und Assistenten verfügen über Qualifikationen, die in Laboren von Forschungs- und Überwachungsinstitutionen sowie in umweltschutztechnischen Abteilungen von Behörden und Betrieben benötigt werden. Dadurch wird eine Flexibilität bezüglich der Anstellungssituation erreicht und auf eine Übernahme in ein Arbeitsverhältnis gezielt.

Weiteres

Zusatzqualifikationen KMK-Fremdsprachenzertifikat berufliches Englisch Erwerb der Fachhochschulreife

 

Durch jeweils 2 Unterrichtsstunden in der Woche in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnet, die allgemeine Fachhochschulreife zu erwerben. Der Erwerb der schulischen Fachhochschulreife und ein halbjähriges betriebliches Praktikum führen zur allgemeinen Fachhochschulreife und eröffnen die Möglichkeit, ein Studium an einer Fachschule für Technik oder Fachhochschule aufzunehmen. 

Anfallende Kosten

30 Euro Laborgebühren

Kosten für Sicherheitsausrüstung (Laborkittel, Schutzbrille)

Kosten für Studienfahrten und Exkursionen

Förderungsmöglichkeiten

 

• Schüler/innen-BAföG möglich  (http://das-neue-bafoeg.de/)

Besonderheiten

 

Die Berufs- und Technikerschule Butzbach bietet eine gute Perspektive für eine berufliche Zukunft im Umweltbereich. Schülerinnen und Schüler, die naturwissenschaftlich interessiert sind und eine berufliche Perspektive mit fachpraktischen Schwerpunkten suchen, werden angesprochen. Spaß an der praktischen Umsetzung im Chemiesaal und in der Natur sind ideale Begleiter.

 

Die Butzbacher Berufs- und Technikerschule arbeitet mit hochqualifizierten Fachleuten aus staatlichen Ämtern und der Umweltindustrie zusammen und bezieht sie in das Unterrichtsgeschehen ein.

Berufsbezogene Schwerpunkte

Vorschriften zum Umweltschutz und DIN-Verfahren im Labor

Arbeitssicherheit und Arbeitshygiene

Mechanische, optische und elektrische Bestimmungen bzw. Messungen

Durchführung chemischer, physikalischer und mikrobiologischer Analysen

Qualifizierte Probenahme und Analyse von Gewässern

Ökologie und effizienter Energieeinsatz

Erneuerbare Energien

Emissions- und Immissionsmessungen

Bestimmung von Abfallinhaltsstoffen mit Hilfe automatisierter Analyseverfahren

Erstellung von Abfallwirtschaftskonzepten

Anwendung fachbezogener Informationstechnik

Analyse von Produktionsabläufen

 

Persönlichkeitsbildung

Bewerbungstraining

Präsentationstechniken

Projektarbeit

Fächer-, lernfeld- und schulformübergreifender Unterricht

 

Insbesondere ist die Zugangsberechtigung für die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker/in im Schwerpunkt Nachhaltige Energietechniken zu nennen.

Download

 

Rahmenlehrplan (kein link enthalten)