Modas 1220

Projektleiter: Sören Scriba

Es werden schon seit längerer Zeit die Wetterdaten von Studierenden der TSB erfasst.

Die Erfassung dieser Daten erfolgt mit dem Datenaufnehmer Modas 1220.

Dieser kann bis zu 16 verschiedene Wetterdatengrößen aufnehmen und graphisch darstellen. Hierzu gehören : Windrichtung und Windgeschwindigkeit in 10m, Windgeschwindigkeit in 15m, Windrichtung und Windgeschwindigkeit in 20m Höhe. Ebenso kann die Globalstrahlung in Südrichtung, die relative Luftfeuchte, der Luftdruck und Boden- und Lufttemperaturen in verschiedenen Höhen bzw. Tiefen erfasst werden.

Im Rahmen dieses Projekts wurden die Globalstrahlung und die Windgeschwindigkeiten in 10-,15-, 20m gemessen und gespeichert. Diese Daten haben ein große Bedeutung für die Planung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Die Darstellung der Daten erfolgt in tabellarischer- und graphischer Form.

Hier sind die Messpunkte für Windgeschwindigkeiten und die Globalstrahlungswerte des Wetterdaten Messsystems Modas 1220 zu sehen.

In dieser Grafik vom Modas 1220 werden die Wingeschwindigkeit in 20m und 15m Höhe sowie die Globalstrahlung gezeigt.

Anhand dieser Grafiken wurden verschiedene Bewertungen vorgenommen. Hier sind die durschnittlichen Globalstrahlungsdaten abgebildet, durch diese Form der Auswertung lassen sich Rückschlüsse auf die Leistung einer Photovoltaik Anlage ziehen.

Des Weiteren wurden Häufigkeitsauswertungen für die Windgeschwindigkeiten in 10m, 15m und 20m angefertigt. Diese sind wichtig für die Bestimmung des Standortes einer Windkraftanlage.

Langzeitverhalten von netzgekoppelten PV-Anlagen:

Im zweiten Teil des Projektes wird in Zusammenarbeit mit der Firma inek Solar AG das Langzeitverhalten von PV Anlagen ermittelt. Die Firma inek ist für dieses Projekt der optimale Partner, da diese bereits Hunderte PV-Anlagen installiert hat und man auf diese Anlagen zugreifen kann.

Kunden der Firma inek werden gebeten, einmal im Monat ihren Zählerstand abzulesen und diesen inek mitzuteilen, die Energieerträge werden dann in einer Datenbank festgehalten. So kann man zum einen verschiedene Anlagen miteinander vergleichen, aber auch sofort erkennen, wenn mit einer Anlage etwas nicht stimmt.

Um das Langzeitverhalten zu bestimmen ist die Datenbank besonders wichtig, da man ältere Anlagen mit neueren vergleichen und so eventuelle Veränderungen feststellen kann. Besonders wichtig sind die Kennlinienmessungen, da man mit ihnen die Leistung des Generators am besten prüfen kann.

Die Leistung ist immer die Fläche des größtmöglichen Rechteckes, da die Leistung P immer Spannung U x I dem Strom ist. Wenn man bei älteren PV-Anlagen die Kennlinien misst, kann man feststellen, ob sie ihre Leistung gehalten haben oder nicht. Es müssen zum Messzeitpunkt mindestens 500 W Sonneneinstrahlung pro m² vorhanden sein, sonst kann man keine vernünftige Kennlinie messen. Mithilfe eines PVI - ProLog können PV-Anlagen jeden Tag ausgewertet werden, der PVI-ProLog erhält in gewissen Zeitabständen die Daten vom Wechselrichter und speichert diese ab. Diese Daten werden täglich über ein Handymodem ins Internet gesendet, von wo aus man sie jederzeit abrufen und überprüfen kann. So kann man die einzelnen Wechselrichter miteinander vergleichen und eventuelle Defekte frühzeitig erkennen.